Türkei Häfen und Marinas

von Nord nach Süd

Marinas und Anleger im Bosporus

Die oberen 3 Fotos zeigen die Anlegemöglichkeiten in Istinye Koyu, das untere linke Foto zeigt einen Istinye-Anleger im Detail, die übrigen 2 Fotos verdeutlichen die Situation in Tarabya. Beide Einschnitte liegen auf der Westseite des Bosporus (Istanbul Boğazı).

Bodrum Belediye Iskelesi

Direkt unterhalb der Kreuzritterburg wurde ein 120 m langer und 135 m breiter T-Steg ausgelegt, um dem ungeordneten Ankern im östlichen Teil des Hafenbeckens Einhalt zu gebieten und das Hafenwasser sauber zu halten.
Harun Giz; der dafür verantwortlich zeichnet, garantiert, dass dort nicht nur die einheimischen Gulets, sondern hauptsächlich Gastyachten einen Liegeplatz finden sollen.
Die Gebühren sind moderat, nämlich 2,5 Euro pro Meter.
An der gesamten Ägäis- und Mittelmeerküste der Türkei sind weitere Steganlagen mit Service- Einrichtungen geplant.
E-Mail: portbodrum@hotmail.com
Bodrum Limani, Tel. & Fax +90 252 313 86 66

Festmachen östlich der Burg von Bodrum

Hier hat die Gemeinde Festmachebojen für Yachten auslegen lassen, dort bezahlt man pro Nacht Nacht Euro 15.-

Selimiye / Hisarönü Körfezi

Yachtschwimmsteg Selimiye

Die landschaftlich schöne Bucht Selimiye Koyu, 3 sm SSW-lich von Keçi Bükü gelegen, ist weiträumig und hat große Tiefen. Erst kurz vor  dem Ufer steigt der Grund steil an.
Der urige Fischerort Selimiye ist bekannt für seine Fischlokale. Die  Restaurants haben Stege ausliegen und auch die Gemeinde hat einen Schwimmsteg errichten lassen, der gut genutzt wird.

Göcek Marin Turk Village Port / Fethiye Körfezi

Die Marin Turk Gruppe, die auch für die City Port Pendik Marina in Istanbul verantwortlich zeichnet, hat in die Bucht von Göcek eine weitere Steganlage gesetzt. Die Marina befindet sich neben dem Servicegelände der D-Marin Göcek. Am massiven Holzsteg ist Platz für 220 Yachten, für Megayachten liegen gelbe Tonnen aus. Beim Anlegen wird geholfen. Die Anlage ist rund um die Uhr bewacht. Der Pferdefuß daran: Der Platz ist gegen Südwind ungeschützt, die Yachten können daher dort nur von Mai bis allerhöchstens Oktober sicher liegen. Im Frühjahr und Herbst sind Südstürme nicht selten.
Der Betreiber bietet daher eine Kombi-Möglichkeit an: Im Sommer am Steg, im Winter an Land.

E-Mail: info@marinturk.com
WEB: http://www.marinturk.com.tr/
Tel. +90 216 344 9618, Fax +90 216 344 9616

Marin Turk Exclusive Port

Eine weitere Steganlage Marin Turk Exclusive Port, liegt in der S-lichen der beiden Buchten von Poruklu Koyu, im Süden des Leuchtturmkaps der Göcek Club Marina.
Die sehr exklusiv gestaltete Marina besteht aus zwei langen überdachten Pontons, die wie überlange Raupen aussehen. Die Bezeichnung "Exclusive" wird wörtlich genommen. Das Gelände ist  streng bewacht und nur Yachteignern und deren Crews zugänglich. Publikumsverkehr ist ausgeschlossen.

D-Marin Göcek

Die Istanbuler Turkon Holding hat im Spätherbst 2010 die bisherige Port Göcek Marina an die Dogus Gruppe (D-Tugutreis Marina und D-Didim Marina) verkauft. Die Marina heißt jetzt D-Marin Göcek.

 

 


 

 


E-Mail: fgunlu@dogusmarina.com.tr
Web: www.dogusmarina.com.tr

Tel : +90 0252 645 15 20|103
Fax : +90 0252 645 18 97

Portville Göcek

„Portville“, das zur Marina gehörende Kanaldorf mit Luxusvillen à la Port Grimaud, ist fertiggestellt.

ECE Marina /Fethiye

Arbeiten am Boot sind nicht mehr erlaubt.
E-Mail: info@ecesaray.net
WEB: http://www.ecesaray.net/
Tel. +90 252 612 50 05
Fax +90 252 614 72 05

Kaş Marina

Vor kahlen steilen Bergen, die von Jahr zu Jahr von mehr Ferienhäusern bedeckt sind, am N-Ufer des weit einschneidenden Fjords Bucak Denizi (Vathy) liegt Kaş Marina. Die Marina, eine Co-Produktion des Bauriesen Makyol und der Setur-Gruppe,  ist eine Bereicherung, nicht nur was den Liegeplatz angeht, sie wertet auch den bisher eher nichtssagenden Golf gewaltig auf.
Die gesamte Anlage ist in einen wunderbar angelegten Garten mit Springbrunnen eingebettet, den Wünschen der Yachties betreffend Service und Wohlbefinden  wird voll Rechnung getragen.

WEB: http://www.kasmarina.com.tr
E-Mail: kas@seturmarinas.com
Tel. +90 242 836 34 70, Fax +90 242 836 34 72
Adresse: Uğur Mumcu Cad., Bucak Denizi, Acisu Mevkii, TR-07580 Kaş / Antalya / Türkiye.

Kaş Marina

Neue Steganlage in Üçağız / Kekova

Die Gemeinde hat einen Steg mit Service-Einrichtungen, ähnlich dem Belediye Iskele in Bodrum, errichten lassen. Das Anlegen ist kostenpflichtig.
Alle Holzstege der rivalisierenden Restaurants sollen abgebaut werden. Man darf gespannt sein.

Antalya Fischerhafen

Antalya Fischerhafen Bauphase 2013, li. Sıçan Adası (Mäuseinsel)

 

Antalya Fischereihafen (Balıkcı Barajı)

An der Westküste des Golfes von Antalya, überragt von den Gipfeln des westlichen Taurusgebirges, nur wenige Seemeilen SSW-lich der Çelebi Antalya Marina, zwischen dem beliebten Ankerplatz Sıçan Adası (Mäuseinsel) und des bewaldeten Topçam Picknick-Parks ist ein riesiges Hafenbecken entstanden, das in erster Linie für Fischer vorgesehen ist, doch die ungewöhnlich großzügigen Abmessungen (Beckenlänge 1260 m, Breite 350 m) legen den Verdacht nahe, dass zukünftig hier auch Yachten willkommen sein werden.


Zwei solide Wellenbrecher schützen das Hafenbecken, an vier jeweils 160 m langen Anlegebrücken finden bis zu 700 Schiffe auf satten Tiefen Platz. Die 4,5 m tiefe Einfahrt zeigt nach NE.
In der Stadtmarina Kaleiçi, die das Jahr über mit Ausflugsbooten vollgerammelt ist, haben Yachten nämlich kaum Chance auf Liegeplätze, und auch in der Çelebi Marina kann es eventuell mal knapp werden.
Die Verwirklichung des Projekts lag in den Händen der im Hafenbau erfahrenen Firmen Kolin Inşaat A.Ş und Arsel Inşaat A.Ş

Der gut geschützte Hafen war bei unserem letzten Besuch im April 2016 sehr gut  von Fischern und Ausflugsbooten belegt, auch einige Yachten unter türkischer Flagge lagen da.
Am Kai auf der Rückseite der Fischauktionshalle gibt es ein einfaches Restaurant mit Tischen am Wasser, das frischen Fisch und Vorspeisen anbietet.

2  große Fischzuchtbecken liegen hier vor der Küste.

Fischerhafen Antalya (li) Fischer Hafen Antalya Landstellplätze (re)

Çelebi Marina / Antalya

Im Mai 2007 hat, wie bereits berichtet, der Çelebi Konzern die Setur-Gruppe als Betreiber dieser Marina abgelöst. Çelebi macht ursprünglich Flughafen-Service, vielleicht ist Ihnen der Name auf einem der türkischen Flughäfen schon einmal aufgefallen, zumindest dann, wenn sie über eine Treppe oder Gangway das Flugzeug betreten oder verlassen haben – denn dort ist, in verschiedenen Blautönen gehalten, der Name Celebi und das Firmenlogo, ein großes „ C“ zwischen zwei Vogelflügeln immer präsent. Egal, wer in der Türkei per Flugzeut ankommt, sei es der amerikanische Präsident in seiner Air Force One, Angela Merkel oder ein Chartergast, jeder betritt türkischen Boden über eine Çelebi-Treppe.
In der Marina hat sich das deutsche Sprichwort, „Neue Besen kehren gut“, aufs Schönste bewahrheitet. Die Entwicklung ist bemerkenswert.
Das neue Hafenbüro steht gleich hinter dem bewachten Eingang, etwa hinter der Mitte des W- Kais. In seiner Form erinnert es – vielleicht mit Absicht – vage an einen Flughafentower. Von dort aus hat der Marinadirektor, Herr Artun Ertem,  jedenfalls eine prächtige Übersicht über das gesamte Geschehen im Hafen. Ein kleiner Supermarkt, WCs und Duschen (auch für Behinderte) sowie Waschmaschinen befinden sich direkt nebenan, weitere Duschen und WCs an der N- und S- Seite des Hafenbeckens.
Es stehen nunmehr auch zwei Travellifts (75 und 200 t) zur Verfügung. Im Werkstättengebäude findet man auch einen Schiffsausrüster und das „Captains’s Café“, wo auch vorzügliche türkische Speisen angeboten werden.

Die Tankstelle ist zwar vorhanden, darf aber nicht betrieben werden (Behördenerlass).Dennoch bekommt man problemlos Kraftstoff von einem Tankwagen.
Alle Arten von Reparaturen werden ausgeführt,  an Land haben 300 Boote Platz, und jegliche Art von marinamäßigem Service (Wetterbericht, Transitlog, Hilfe beim Anlegen et.) wird geleistet. Altöl- und Abwasserentsorgung sind gewährleistet. Wie überhaupt die gesamte Anlage und das Hafenwasser blitzsauber und gut aufgeräumt daherkommen.

Das große Restaurant YOMA findet man am gewohnten Platz, gleich dahinter liegt der „Strand“. Gerne genutzt wird das Schwimmbecken, auch ein Kinderbecken gibt es und einen Tennisplatz. Daneben reichlich Autoparkplätze. Auch für Fahrräder und Motorroller sind eigene Stellplätze ausgewiesen.
Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadtmitte von Antalya gelangen will, steigt gleich neben dem Marina-Eingang in den Kleinbus ein.

Füsun Aldırmazoğlu

Nicht zu vergessen: Füsun Aldırmazoğlu, die wir noch aus Setur-Zeiten kennen, arbeitet hier als Operation Manager. Sie spricht u.a. perfekt Deutsch, was viele Yachties  sicherlich freuen wird.
Der Besuch der Çelebi Marina Antalya lohnt sich, weil man sich hier (wieder) wohlfühlen kann (was ja, nachdem Hasan Kaçmaz vor vielen Jahren von hier wegging, nicht mehr der Fall war), und mit Genuss die traumhafte Umgebung, sei es die Bergfestung Termessos, das Skizentrum Saklikent, die antiken Stätten Aspendos, Perge und Side, die Seilbahn auf den Tahtalı Dağ und vieles mehr besuchen kann.
Aaußerdem ist der Stadthafen von Antalya, Kaleiçi Antalya Marina, nicht mehr zu empfehlen, da er derart mit Ausflugsbooten vollgestopft ist, dass für Yachten kaum Platz bleibt und, unserem Empfinden nach, Yachten auch nicht mehr gerne dort gesehen werden. Zumindest hat das einer der dortigen Hafenpolizisten so formuliert.

E-Mail: celebimarina@celebi.com.tr
WEB: http://www.celibimarina.com
Tel. +90 242 259 32 59, Fax +90 242 259 10 10
Adresse: Çelebi Marina Antalya, Büyük Liman Mevkii, P.K. 387 TR-07070 Antalya, Türkei.

Side (Selimiye)

36°45,8'N 31°22,9'E             Karte: Tü 323

Der malerische Hafen von Side ist der erste sichere Zwischenstopp zwischen Antalya und Alanya und liegt etwa auf der Hälfte der Strecke vor der touristischen Ortschaft und nahe dem antiken Ruinenfeld. Das gut erhaltene Theater auf dem niedrigen Kap ist eine weithin sichtbare Ansteuerungsmarke.
Zwei Häfen liegen hier Seite an Seite, der SE-liche bietet einige Plätze für Gastyachten: Beim Einsteuern hält man genau mittig auf die Hafeneinfahrt zu, links und rechts davon sind gefährliche Klippen vorgelagert.
Wasser und Strom am Kai, Restaurants beim Hafen und im Ort. Das übliche Angebot von Boutiquen fehlt auch in Side nicht. Der Besuch der antiken Stadt ist lohnend.
Da der Hafen gerne von Gulets angelaufen wird, ist es ratsam einen Platz zu buchen. Hasan Kaçmaz, der Koordinator der Alanya Marina, ist gerne dabei behilflich.

E-Mail: coordinator@alanyamarina.com.tr
Tel:+90 (0) 242 511 34 00, Fax +90 (0) 242 512 12 34 


Manavgat-Fluss

36°44,1 N  31°29,3'E        Karte: Tü 323

5 sm S-lich von Side mündet der Manavgat. Durch die mit Molen befestigte Einfahrt können Sie 10 sm weit diesen schönen Fluss hinauffahren, bis die Brücke vor dem Ort Manavgat Segelyachten stoppt.
In der Einfahrts-
mitte ist es 5 m tief, im weiteren Verlauf hat man in der Flussmitte 3 m unterm Kiel. Da Flussmündungen erfahrugnsgemäß zum Versanden neigen, sollten Sie das Echolot beobachten.
Bei den örtlichen kleinen Werften findet man Anlegemöglichkeiten, meist längsseits an einem Gulet.
Auch hier kündigt Sie Hasan Kaçmaz gerne an (s. Side).
Die Flussfahrt ist eine erfreuliche Bereicherung des Törns.

Alanya Marina

36°33,25'N 31°57,07'E            Karte: Tü 323

Diese Marina, 25 sm S-lich des Manavgat-Flusses, ist der bequeme Zwischenstopp, der die Fahrt weiter nach Osten und Nord-Zypern möglich macht, und obendrein ein guter Platz zum Überwintern im milden Klima, nahe der kosmopolitischen Stadt Alanya, die einen großen europäischen Bevölkerungsanteil und ein interessantes Kulturprogramm das ganze Jahr über hat.
Der Travellift hat eine Kapazität von 100 t für Schiffe bis 8 m Breite. Abpumpstation. Telefon und TV an den Stegen, W-LAN. Internet im Clubhaus. Minimarkt, Fitness Center, Tennisplätze, Schwimmbecken, Hamam (türkisches Dampfbad), Strand gleich nebenan. Wachdienst rund um die Uhr.
Nach Alanya gelangt man mit dem Dolmuş, dem Fahrrad oder angenehm zu Fuß. Dort gibt es alle Einkaufsmöglichkeiten, Markt und Boutiquen mit dem üblichen Angebot an Textilien, Teppichen, Leder und Gold und, last not least, ein modernes privates internationales Krankenhaus.
Der nächste internationale Flughafen ist der von Antalya (125 km). Der Flughafen bei Gazipaşa (35 km) wird langsam auch bei Charterfirmen populär.
Die Marina hört auf UKW-Kanal 16 und 73, Ruf  „Alanya Marina“.
Verantwortlich als General Coordinator zeichnet der in Yachtkreisen wohlbekannte Hasan Kacmaz, ein Mann, dessen Kompetenz sich schon in mehreren Marinas segensreich ausgewirkt hat. Er ist auch der Initiator der jährlich stattfindenden Eastern-Med-Regatta

E-Mail: info@alanyamarina.com.tr
E-Mail: coordinator@alanyamarina.com.tr
WEB: http://www.alanyamarina.com.tr/
Tel: +90 (0) 242 511 34 00, Fax +90 (0) 242 512 12 34

Ein neuer Wellenbrecher ist geplant, der den Hafen nach Ost und Südost schützt

Gazipaşa Marina

36°15,8'N 32°16,8'E            Karte: Tü 324

An diesem Projekt, 24 sm S-lich Alanya, wird noch gebaut, aber Yachten finden in diesem ruhigen Hafen bereits jetzt guten Schutz auf dem Weg nach Osten. Er liegt in angenehmer ländlicher Umgebung, S-lich davon mündet der zeitweise trocken fallende Musa Çayı. Hier bekommt man noch einiges vom ursprünglichen türkischen Leben mit.
Die Einfahrtstiefen sind ausreichend.
Nach der Fertigstellung, wahrscheinlich 2013, wird folgender Service geboten: Wasser, Strom, WCs, Duschen, Wäscherei. W-LAN, Internet und Telefon. Anlegehilfe.
200 Plätze für Schiffe bis 30 m Länge. Landstellplätze, Travellift 80 t, alle Arten von Reparaturen. Tankstelle. Feuerlöschvorrichtungen. Tennisplatz. Erste Hilfe Station. Supermarkt. Restaurants.
Der örtliche Flughafen ist 9 km entfernt, der von Antalya 150 km. Die Ruinenstätte des antiken Selinus liegt 3 km S-lich von Gazipaşa.

Ankerplatz Anemurion 36°04,2'N  32°52,0'E
An der E-Flanke von Kap Anamur, dem S-lichsten Punkt Kleinasiens, finden Sie einen interessanten Liegeplatz vor den Ruinen der alten Küstenstadt Anemurion. Ein wunderbarer Anblick. Man ankert auf 5 –7 m über Sandgrund und verspürt hier den Schwell der Tagesbrise weniger als am 4 sm N-lich davon liegenden Anleger Anamur Iskelesi (Port of Entry).

Aydıncık

36°08,7'N  033°19,5'E            Karte: Tü 331

Wir liegen gerne in diesem sicheren Hafen vor der kleinen Ortschaft und mittelhohen Bergen. Bäume, das Amphitheater und weitere Bauten des antiken Kelenderis umgeben ihn, die Küstenstraße führt vorbei. Am schützenden Vorgebirge ist das Leuchtfeuer postiert.
Am Kai gibt es Wasser und Strom, am Hafen und im Dorf verschiedene Restaurants und Lebensmittel. Post und Bank an der Hauptsraße, Busverbindung nach Mersin und Alanya.
Die Gendarmerie kontrolliert die Papiere.

Yeşilovacık

36°11,2'N  33°39,2'E      Karte: Tü 331   
In der NE-Ecke der Bucht Ovacık Körfezi an der W-Seite der Halbinsel Ovacık Adası, liegt dieser Hafen vor einer freundlichen Ortschaft. einer grünen Ebene und hoher Bergkulisse.
Service wird so gut wie keiner geboten, doch man ist hier bestens geschützt aufgehoben.
In der Ortschaft gibt es Restaurants und Lebensmittel.
An der Küstenstraße verkehren Busse zu allen wichtigen Städten.

Ankerplatz Kösrelik Limanı

36°09,7'N   33°34,6'E (Insel) Karte: Tü 331
An der E-Seite des felsigen Kaps Ovacık Adası kommt man zu zwei angenehmen Ankerplätzen. Der S-liche, ein  geschützter kleiner Einschnitt mit Bootshafen, liegt am S-Ende des Strandes vor der niedrigen Landenge und einer ausgedehnten Feriensiedlung. Die Einfahrt erfolgt S-lich der vorgelagerten Insel Kösrelik Adası. Von Taşucu kommend, benutzt man natürlich die Nordeinfahrt W-lich der Insel.
Ankern Sie mit Leine zu den Uferfelsen auf 3 m.
Der zweite Ankerplatz liegt vor dem S-Ufer der Insel Kösrelik, W-lich der weißen Kliffe, auf 5–6 m, ebenfalls mit Leine zum Land. Ferienarchitektur auch hier. Die Gegend ist hübsch, und die Schönheit der Landschaft nimmt zu, je näher man an Taşucu heransegelt.

Ankerplätze in Taşucu Körfezi

36°16,5'N 33°49,5'E
Boğsak Adası Limanı Hier ankern Sie in hübscher Umgebung vor dem Strand NW-lich der Insel Boğsak auf 5–7 m über Schlickgrund.
Der Einschnitt N-lich des mit dichter Macchia bewachsenen, befeuerten Vorgebirges heißt Ağalar Limanı und bietet bei S-lichen und E-lichen Winden besseren Schutz.
Ankern Sie auf 4 m über Schlickgrund unterhalb des Hügels mit der Burgruine.

Taşucu

36°18,79'N  33°52,9'E     Karte: Tü 331
Port of Entry
Der Fährhafen der aufstrebenden Stadt ist gut ausgebaut.  Yachten sind hier angenehm aufgehoben. Ein hübscher Park rahmt ihn ein.
Tankstelle an der Straße nach Silifke. Supermarkt, Restaurants, Hotels, Bank, Post, Touristeninfo in der Stadt.
Busverbindung nach Silifke (11 km), von dort zu allen größeren Städten. Fähren nach Nord-Zypern.
Taşucu ist ein gutes Sprungbrett nach Nord-Zypern. Die Behörden findet man beim Hafen.
Silifke, antik Seleukia am Kalykadnos, liegt am Göksu-Fluss, der dem Kaiser Friedrich I. Barbarossa  im Jahr 1190, während des dritten Kreuzzuges, zum Verhängnis wurde. Er ertrank beim Baden im Göksu, 6 km vor Silifke. 

Ankerplätze Kızkalesi (antik Korykos) und Umgebung

Akyar Burnu, hinten die Wasserburg Kızkalesi

36°27,5'N   34°09,0'E (Wasserburg)

S-lich der Wasserburg, in schöner Umgebung, öffnen sich die echten  Juwelen des Reviers. Der Wermutstropfen: Bei starken SE-Winden sollte man die Gegend meiden.

 

 

Akyar Burnu 2,3 sm SW-lich von Kızkalesi: Felsige Ufer, Kiefernwald, ein Campingplatz mit Restaurant am N-Ufer. Der kleine Einschnitt im S-Teil ist der Ankerplatz, auf 7 m über Sandgrund mit Leine zum Land.

Narlıkuyu (Granatapfelbrunnen)
Die Doppelbucht  N-lich Akyar Burnu ist ein gemütlicher Platz, gut bei den Tagesbrisen aus SW und SE. Ein winziger Strand, Laubbäume, Restaurants an den Ufern. Der Anker fällt auf 3–5 m über Sandgrund.
Acısu Koyu, 0,6 sm NE-lich Narlıkuyu: Kiefern, Camping, Erholungszentrum. Man ankert auf 3 m über Sandgrund mit Leine zum Land.

Akkum Limanı (Weißer Sand Hafen) Unmittelbar neben Acısu Limanı öffnet sich diese lebhafte Strandbucht. Gut bei N-Winden, kein Schutz gegen die Tagesbrise. Auch hier ankert man auf 3 m über Sandgrund.

Kızkalesi (Mädchenburg)
Der Ankerplatz liegt zwischen der gut erhaltenen Inselfestung Kızkalesi und der gegenüberliegenden Landburg. Ein zauberhafter, stimmungsvoller Platz, leider nicht geschützt bei Wind aus SW und SE. Bei dieser Windrichtung am besten am Morgen zu gebrauchen.
Ankern Sie, wo es beliebt, zwischen den Burgen auf 3–4 m über Schlickgrund. Die Ortschaft ist sehr touristisch.
In dieser Gegend gibt es Kulturelles in Form von römischen Mosaiken und Naturwunder wie die Grotte Cennet ve Cehennem (Himmel und Hölle) sowie die Tropfsteinhöhle Dilek Mağarası zu sehen.

Kumkuyu Marina

36°31,9'N 34°13,6'E   Karte: Tü 332

Die Landschaft hinter der Marina ist noch ziemlich unverbaut bis auf die Feriendomizile an der N-Seite. Der Hafen befindet sich noch im Bau, es wird noch kein Service geboten, doch liegt man sicher in diesem großen Yachthafen, der nach Fertigstellung alle für die Türkei üblichen guten Serviceangebote bereit halten wird.

Mersin Marina

36°46,18'N 34°34,32'E
Karte: Tü 332          Port of Entry

Die großzügig amgelegte, architektonisch moderne Marina vor den hohen Häusern der Stadt, lässt für Skipper keinen Wunsch offen. Sie hat 500 Plätze an Murings im Wasser und ebensoviele an Land, woran man unschwer die Ausmaße des Projekts erkennen kann.
Strom, Wasser, Kabel-TV, W-LAN an den Stegen, Internet im Büro und täglicher Wetterbericht. Anlegehilfe.
Der Travellift hebt 100 t, Slipbahn mit Kran. Abpumpvorrichtung für Fäkalien und Schmutzwasser. Bewachung rund um die Uhr. Tankstelle, Hubschrauberlandeplatz.
Tennisplätze und Schwimmbecken, ein Hotel, Restaurants, Cafés,  Wäscherei, Erste Hilfe Station und Reisebüro runden das Angebot ab.
Der nächste internationale Flughafen ist in Adana (65km), der neue internationale Flughafen für Mersin ist im Bau (30 km). Busverbindung nach allen großen Städten.
Entfernung nach Girne (Kyrenia) 108 sm, nach Alanya 170 sm.
Die Marina hört auf UKW-Kanal 72, Ruf „Marina Mersin“.

E-Mail: info@mersinmarina.com.tr
WEB: http://www.mersinmarina.com.tr/tr/index.php
Tel: +90 (0)324 329 10 34, Fax +90 (0) 324 329 10 35
Adresse: Mersin Marina, Adnan Menderes Bulvarı, Eğricam Mah. No. 33-F, Yenişehir-Mersin / Türkei.


Weitere Marinas in Planung

Altinova Marina

Wer zum südlich von Ayvalik gelegenen Altinova fährt, tut es bisher, weil er dort einen schönen Badestrand vorfindet.
Nun will man sich die vorgelagerte Sandbarre beim Bau eines Yachthafens zunutze machen. Ob der Platz für ein Hafenprojekt tauglich ist, wird die Zukunft zeigen, denn Versandung ist dort vorprogrammiert. Dem Vernehmen nach soll sich die Setur-Gruppe, zu der u.a. auch die Marinas Kalamis - Fenerbahce, Ayvalik, Kusadasi, Netsel Marmaris und Finike gehören, als Betreiber bewerben.

Türkbükü

Der Bürgermeister hat hochfliegende Pläne. Er wünscht sich eine Marina, die sich harmonisch in die Umwelt einfügt, zur weiteren Entlastung von Bodrum.
Türkbükü ist seit Jahren ein Lieblingskind der Schickeria von Istanbul, im Sommer wimmelt es hier von Motoryachten. Auch im beliebten Hafenort Datca im Hisarönü Körfezi sowie in Dalaman sollen Yachthäfen entstehen.
Während Datça erst seit kurzem im Gespräch ist, besteht der Plan für die Dalaman Marina seit Jahren. Nun gibt es dafür grünes Licht, da der Prozess gegen die Umweltschützer gewonnen wurde. Bauträger ist die Dogus-Gruppe (Didim, Turgutreis).
D-Marin Dalaman würde die Lücke zwischen den Yachthäfen in Marmaris und dem Fethiye Körfezi angenehm schließen.

Neue Tonnen

Bodrum

2 vor der Hafeneinfahrt

Altinkum / Güllük Körfezi

Tonne auf Untiefe neben Fischerhafen

Türkisches Transitlog nur noch aus dem Internet

Aus der E-Mail, die wir von Dr. Yusuf Civelekoglu erhalten haben, geht hervor, dass die Hafenmeister seit Ende Mai 2009 Transitlogs nur noch über das Internet ausstellen.
Chartergäste haben damit nichts am Hut, denn das Transitlog wird vom Vercharterer gestellt.
Manchem Privatskipper mag die Prozedur zu umständlich erscheinen, daher kann er sich an einen Agenten wenden, der das Transitlog für ihn besorgt. Dieser Service ist nicht preisgebunden, er kostet  35 Euro und  manchmal mehr, kann auch weniger sein, Verhandlungssache eben. Für ein Transitlog zahlt man nach wie vor 30 Euro.